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Die Situation

Bildung ist ein Schlüsselfaktor für nachhaltige Entwicklung, darüber ist sich die Weltgemeinschaft einig. Mit der UN Agenda 2030 haben sich 2015 erstmalig die Nationen dieser Welt auf 17 Ziele für eine nachhaltigere Entwicklung der Welt geeinigt, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs).

Zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015-2019) wurde 2017 der Nationale Aktionsplan verabschiedet. 130 Ziele und 349 konkrete Handlungsempfehlungen des Nationalen Aktionsplans sollen in den einzelnen Bildungsbereichen dazu führen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in der deutschen Bildungslandschaft verankert wird. In Berlin-Brandenburg sind seit 2017/18 Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen als fachübergreifende Kompetenzentwicklung fester Bestandteil des Rahmenlehrplans.

Leider haben es bisher nur wenige Schulen geschafft, Themen wie Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen auch umzusetzen. Laut einer neuen Studie zur Umsetzung der SDGs im Bildungssystem (2017, Rat für Nachhaltige Entwicklung) haben von den 44.000 Schulen in Deutschland bisher erst 1.500 einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit gesetzt. In Kooperation mit Schulen, anderen außerschulischen Partnern und außerschulischen Lernorten möchten wir helfen diese Lücke zu schließen.

Wir fokussieren uns dabei auf das Ziel 4: Chancengerechte und hochwertige Bildung für alle, insbesondere die Stärkung von Bildung für eine nachhaltiger Entwicklung (BNE) in Schule (Sek I, Sek II) und der Lehramtsausbildung, sowie dem Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele.

Über uns | Hintergrund

Seit unserem ersten Co-Creation Workshop Ende Januar 2016 ist viel passiert. Damals hatten wir uns als Organisations-Team des MakeSense Berlin Aktionsmonats "Change Making Education" die Frage gestellt, wie wir jüngere Menschen für Social Entrepreneurship sensibilisieren und begeistern können. Um die Community anzuregen eigene Ideen umzusetzen, haben wir Experten, Sozialunternehmer*innen, Designer*innen und Interessierte zu einen Co-Creation Workshop eingeladen. Es kamen um die 40 Teilnehmer*innen zusammen und eine Reihe von spannenden Ideen enstanden.

Ursprünglich sollte es bei dieser einen Veranstaltung bleiben, aber nachdem keine Initiative daraus entstanden ist, haben wir selber begonnen einige der Ideen aufzugreifen und umzusetzen. Im August 2016 haben wir angefangen Workshop Formate in und außerhalb Schule zu testen - erst in Armenien, dann in Deutschland (Berlin) und schließlich sogar in Südafrika (Kapstadt).

Mitte 2017 haben wir uns dann dazu entschlossen, das Ganze nicht mehr nur als nettes Neben- und Freizeitprojekt zu betrachten, sondern zu gründen. Wir haben uns für das Startery Professional Programm von Social Impact und SAP beworben, wurden aufgenommen und erhalten nun seit Oktober 2017 Gründungsunterstützung durch Experten Input, Workshops und Mentoring. Von ProjectTogether werden wir zudem gecoacht und profitieren von dem Austausch mit der Community, sowie von online Peer- und Experten Calls. Bisher engagieren wir uns außschließlich ehrenamtlich und hoffen bis Mitte 2018 eine Finanzierung in Aussicht und ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickelt zu haben.